119die Richtigkeit meiner Angaben blos zweifel-haft spricht, und nicht auf der Stelle bestimmtund ausdrücklich erklärt: zwey unrichtige Recepte hatmir Doctor Abel schon eingeschickt; es ist also höchstwahrscheinlich, daß es sich mit den übrigen einge-schickten Recepten nicht besser verhalte? — Wer allesdieses zusammennehmen, und die Schlüsse, welchedaraus folgen, ziehen will, in dem entstehen ganzgewiß über die von Herrn Odendahl dem Publicumvorgelegte Aussagen des Lords, einige nicht ganz un-bedeutende Zweifel.Wust von Unrich-Ich habe jetzt noch einen ganzentigkeiten, Widersprüchen und fein seyn sollen-den, im Grunde aber Ehrenrührigen Anspielun-gen vor mir, die ich auseinander setzen, und demPublicum, um ihm meinen Gegner in seiner ganzenGestalt zu zeigen, vorlegen müßte. Aber die Ge-duld verläßt mich; und gewiß auch den bessern Theilder Leser, welcher leicht ex ungue nicht blos denLöwen, sondern auch wohl andere mit Klauen versehene Geschöpfe zu erkennen, und an ihre Stelle zusetzen weiß. Ich breche also ab, und füge nur nocheinige Anmerkungen über Herrn Odendahls Einwürfegegen den Gebrauch des Calomels hinzu.Auch
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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119
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