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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
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118muß. Ich schickte dem Lord Maxwell eine Abschriftmeiner Recepte; unter diesen stehen die geläugnetenRecepte von dem Tamarinden=Decoct und dem Brech-mittel oben an.Wenn nun aber (wie es S. 14 derBerichtigung im wahren Protokoll=Stile heißt, als obHr. Odendahl den Lord constituirt habe;) wenn nunaberein solches Tamarinden=Decoct ihm, Lord May3"well, sehr wohl bekannt war; er aber keine(von mir dem Kranken gereichtes)gesehen hatte, undzuverläßig wußte, daß seinem kranken Vet-ter keines gereicht worden; wenn ferner derLord, nach S. 14 derBerichtigung, betheuern konu-te,platterdings zu wissen, daß nicht sei-nem Vetter, sondern dessen Gemahlinn das be-schriebene Brechmittel gereicht, und von HerrnAbel verordnet *) worden: wenn, sage ichLord Maxwell beydes so genau, so zuverläßig wuß-te; wie kommt es denn, daß er in seinem Briefe überdie*) O der Federn, die so für das Publicum schreiben!Und die Schrift soll gleichwohl (S. die Vorrede zuH. Odendahls Berichtigung) in der weitesten Ent-fernung gelesen werden! Erst das beschriebene,d. i. das von Abel verordnete Brechmittel gereicht;nachher von ihm verordnet. Welche Verwirrungin der Sprache, und wer schließt aus dieser nicht mitRecht auf Verwirrung in den Gedanken?