Druckschrift 
Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
116
Einzelbild herunterladen
 

116rend der Krankheit gemacht und noch in Händen hat;denn so viel ich mich der Thatsachen erinnere, ist dieBeschreibung, die mir Herr Abel in Betref der Arz-neyen gemacht hat, nicht richtig, besonders was an-gehet, die Menge des Calomels so er gereicht hat.Ich frage jeden Leser, welcher lesen kann, was ihmvon der Verbindung der Ideen in diesem Briefe dün-ke? Ist es ihm nicht, als ob er den Wind noch sau-sen höre, welcher in der Höle der Sybille die aufBlätter geschriebenen Worte zur Quaal der Forschen-den untereinander wehte; und sieht er sich nicht vollAngst nach einer wohlthätigen Hand um, die diesePorte in Ordnung lege? Und so sollte Lord Maxwell,ohne alle Auslassung, geschrieben; so sollte eindeutscher Schriftsteller, der Uebersetzer Ossians, denBrief übersetzt haben? Zu beider Ehre erlaube mirHerr Odendahl und das Publikum, daß ich daranzweifele.Doch vielleicht ist Lord Maxwell wirklich im Schrei-ben ungeübt; und Herr von Harold nicht selbst derUebersetzer des von ihm mitgetheilten Briefes.wollen also den Inhalt desselben ohne alle Rücksichtauf Stellung und Form blos nach dem groben Buch-staben untersuchen. Was ergiebt sich nun hierausLord Maxwell ist zwar begierig, meine Beschreibungder