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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
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11Ich frage:in London zur Beurtheilung vorzulegen.welche Beschreibung? Nach den unmittelbar vorher-gehenden Worten doch wohl die meinige; also, die Be-schreibung eines von ihm erkannten Lügners, der dasBrechmittel, welches Mafrau Maxwell verschlucktgegeben haben? Undhatte, dem Verstorbenen wollter ist begierig diese Beschreibung eines Lügners zu er-halten, damit er sie den Aerzten in London zur Be-urtheilung des Falles vorlegen könne? Ein etwasbefremdender Gedanke, wenn es mit der Betheurungdes Lord Marwell (S. 14. in H. Odendahls Schrift)seine Richtigkeit hat.Nun kommt ein Strich, der sehr noͤthig ist, weil erzu einem Zeichen dient, dem seine Gedankenreihen ver-folgenden Leser die große Kluft, welche zwischen der vor-gehenden Periode und der jetzt folgenden befestigt ist, zurWarnung anzudeuten. Nach diesem Warnungszeichenheißt es:Sie würden mich daher! recht sehr verbin-den, wenn Sie mir (Was erwartet hier der Leſer?Etwa, daß Hr. von Harold die Beschreibung der Krankheit, worauf der Lord so eben noch begierig war, ihmsenden möchte, wie die natürliche Gedankenfolge erfor-derte? Nein; so heißt es nicht: sondern):wenn Sie mir eine ächte Abschrift von jenen Vorschriften besor-gen wollten, die der Arzt, ihr und mein Freund, wäh-H 2rend