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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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111dieses Gift in einer zu starken Dosi gereicht, und da-durch, wie er mir ausdrücklich vorwarf, des KrankenLeben verkürzt. Doch diese ganze Sache gehört vorein anderes Forum.Herr Odendahl beruft sich S. 15 auf das Zeugnißseines Freundes *), des Herrn Oberstenvon Haroldt. Ich werde Zeugen stellen, die wedermeine Freunde noch Feinde sind, und der Gerichts-hof mag über ihre Aussage entscheiden. Der Vor-wurf den er mir mündlich machte, daß ich nicht mitden hiesigen Aerzten consultire, wird S. 17 nichtallein im Druck wiederholt, sondern auch noch etwasverstärkt, und einem strafbaren Stolze undder Verachtung zugeschrieben. Strafbar? doch wohlnicht weltlich? und wenn Herr Odendahl es in einemandern Sinne versteht, so muß ich ihm erklären,daß ich ihn nicht zu meinem Gewissensrathe gewählthabe, noch gerne von ihm lernen möchte, was ichachten oder verachten müsse. Indessen, um auchvon diesem Vorwurfe zu reden, weil die Sache demHerrn Odendahl so sehr am Herzen liegt, so erkläreich, daß ich, obgleich mit ihm nur einmal, dennochmit allen andern Aerzten, die sich hier befinden, schonmehrmals, besonders aber mit Herrn Jansen, einemgeschickten,) So heißt er S. 16. Zeile 17. der Berichtigung.