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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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104Aber warum hat denn Herr Odendahl nicht an-gemerkt, daß dieses Recept zweymal an einem Tagefür Mfr. Maxwell ist bereitet worden. Er, der sorichtig alles bemerkt haben will, daß er bereit ist eszu beschwören? Auf dem Originalrecept ist dieses aus-drücklich bemerkt, und sein Freund und treuer Ge-hülfe in dieser Sache, Herr Schmiegd, hat ja nochganz neuerlich mit diesem Originalrecept, wovonHerr Odendahl am 19. Sept. als HerrSchöller es ihm abfordern ließ, nichtswissen wollte, in Bonn fast alle Professoresbestürmt, und ist in sie gedrungen, daß sie in dieserWiederholung einen Fehler finden möchten *).Aber zur Sache. Ich wiederhole hier meineErklärung, daß ich, so lange die Gemahlin des ver-storbenen Maxwell hier in Düsseldorf war, nie die ge-ringste Unpäßlichkeit an ihr wahrgenommen, noch siedarüber klagen gehört; und daß ich ihr folglich wederein Brechmittel, noch sonst ein anderes Arzneymittelver-Innerlich wird Herr Schmiegd das hier Erzähltenie in Zweifel ziehen; sollte er aber äusserlich darüberZweifel äussern wollen, so wisse er, daß ich jedenAugenblick zu dem Beweise bereit stehe: Auch theile ichalsdenn die Antwort mit, die er von den Herrn Pro-fessoren in Bonn bey dieser Gelegenheit erhielt.