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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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73und als Schriftsteller allgemein anerkannte große Ver-dienste hat, und dessen Zeugniß selbst in den Augenmeines Gegners nicht ohne Gewicht seyn kann. Erschrieb mir unterm 12. December 1791 über das Ca-lomel folgendes:Nie ist mirs eingefallen, in der von Ihnen be-schriebenen gastrisch fäulichten Krankheit, den Gebrauchdes Quecksilbers für zweckwidrig oder schädlich zu hal-ten. Im Gegentheil versichre ich Ihnen, daß ich denGebrauch des Calomels in dieser Krankheit nicht alleinganz und gar nicht für zweckwidrig oder schädlich hal-te, sondern daß ich ihn selbst in ähnlichen Fällen inweit anhaltendern und stärkern Dosen, als Sie ihngeben haben, als Purgiermittel zu geben pflege,und nie Schaden, oft die beste Wirkung davon beob-achtet habe; wie ihn denn auch die berühmtesten Aerzte,ſelbſt ein Pringle geben.Es stehet Ihnen frey, diese meine Declarationzu brauchen, wie Sie wollen.Ich bin u. s. w.A. G. Richter,Königl. Hofrath, Leibarzt und Professor,WerE 5