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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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72gen des verordneten Calomels in fäulichten Krankhei-ten gemacht worden, zu zeigen. Ueber die von mirvorgebrachten theoretischen Beweise, sind freylich nurwenige unter ihnen im Stande zu entscheiden. Aberdie erzählten Thatsachen sprechen von selbst; und vonihrer Wahrheit kann sich, da die genannten Personenleicht zu befragen, und die in ihrer Krankheit ver-schriebenen Recepte in hiesiger Hirschapotheke, und die,welche Herr Professor Strein gebraucht, in seinerBehausung leicht nachzusehen sind, jeder dem darangelegen ist, sehr bald überzeugen.Ich hoffe auch bey dem Befangensten, wenn seinIrrthum blos im Kopfe sitzt, wird nach einiger Er-wegung dieser unleugbaren Thatsachen, jeder Gedankevon einer Möglichkeit, der in der Krankheit des vonmir behandelten irrländischen Edelmanns dem Calo-mel zugeschriebenen Vergiftung, von selbst ver-schwinden. Ich hänge indessen dieser Schrift, ausserden von mir in der erwehnten Krankheit verschriebenenRecepten, noch ein Responsum der medicinischen Fa-cultät in Bonn über meine Behandlung dieser Krank-heit an. Auch füge ich hier noch einen Auszug auseinem Briefe des Hofraths und GroßbrittannischenLeibarztes Richter in Göttingen bey; eines Mannes,der um die Arzneywissenschaft als practischer Arzt,und