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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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71Ich gab ihm dennoch ein Brechmittel, und dasDecoct Nro. 1., welches das Recept ist, dessen Ge-brauch mein Gegner bey unserm Wortwechsel mir ab-läugnete. Ich hörte erst alsdann auf, diese abfüh-rende Mittel zu geben, als die hier oben bemerktenErscheinungen sich einfanden, und mein Kranker selbstsagte, daß er dadurch zu sehr entkräftet würde.Wenn aber die Krankheit nicht zu den Gastrischengehört, und eine andere Ursache hat; wenn sie zumBeyspiel von einer im Körper zurückgehaltenen Aus-dünstung entstehet, wie bey dem Febr. cathar. ma-ligna der gewöhnliche Fall ist; so sucht man dieseAusdünstung wieder herzustellen; und der Salmiak,der Campher, der Mineral=Kermes u. dgl. sind als-dann die wirksameren Mittel. Doch ich übergehediese in meinen gegenwärtigen Plan nicht gehörigeMaterie. In einer andern Schrift, mit deren Aus-arbeitung ich mich beschäftige, und in welcher ichweitläuftiger von der Wirkung der Quecksilbermittelauf den menschlichen Körper handeln werde, soll auchhierüber das Nöthige auseinander gesetzt werden.Gegenwärtige kleine Schrift hat mit zu einer Haupt-absicht, meinen Mitbürgern, und besonders denjeni-gen unter ihnen, die sich meiner Sorgfalt anber-trauen, das ungegründete des Vorwurfs, der mir we-genE 4