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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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69Ich verordnete ihm die Rinde mit Myrrhenex-tract, und ließ das Jsländische Moos in Decoct trin-ken. Nach einem dreywoͤchentlichen Gebrauch dieserMittel erholte er sich wieder, und genießt jetzt einedauerhafte Gesundheit.Man wird die Verschiedenheit dieser letzten Krank-heit von den beyden ersten bemerkt haben: sie bestandmehr in einem Febre maligna, oder wie es Sellenennt atacta, oder in dem sogenannten Nervenfieber.Indessen da bey allen Krankheiten dieser Art, einefäulichte Auflösung zum Grunde liegt, so ist, wennsich die fäulichte Schärfe einmal der Blutmasse mitge-theilt, und in derselben einen gewissen Grad von Auf-lösung hervorgebracht hat, die Behandlungsart zuletztnicht mehr ausserordentlich verschieden. Der ganzeUnterschied im Behandeln bestehet darinn, daß manzu Anfang der Krankheit, ehe noch der Zunder der-selben sich der Blutmasse mitgetheilt hat, suchen muß,diesen zuvor aus dem Körper zu schaffen.Liegt selbiger in den ersten Wegen (er bestehe nunin verdorbener Galle oder in den verdorbenen andernSäften des Magens und der Gedärme), und gehöretalso die Krankheit zu den sogenannten gastrischen, sogebraucheE 3