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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
Seite
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68Den 3. Julii nahm er am Tage die verordnetenbittern Extracte wieder, und setzte den Gebrauch desCalomels mit dem Campher, jeden Tag zu zwey Gabenfort.Den 6. Julii hatten sich alle Aphthen gänzlich ab-gesondert, und der Kranke war ziemlich munter, jedoch nicht ohne Fieber.Den 9. Julii klagte er etwas über Colik, und daich Unreinigkeiten in den ersten Wegen vermuthete,ließ ich ihn mit Tamarinden gelind abführen, undverschrieb ihm den folgenden Tag die Fieberrinde inSubstanz.In der Folge fand ich den Kranken ziemlich mun-ter; er hatte aber die Arzney zu früh ausgesetzt, undwar daher in ein schleichendes Fieber, in einen Hustenmit beschwerlichem Athemhohlen verfallen.Im Monat September erholte er sich wieder beymir Raths. Ich fand ihn mager und abgefallen;den Puls fieberhaft: und er litt an einem sehr be-schwerlichen Husten. Er beschuldigte sich selbst, daßer den Gebrauch der Arzney zu früh ausgesetzt habe.Ich