55einige stinkende Stüle; den Abend fielen die Aphthenmit großen Stücken aus dem Munde, und sondertensich gänzlich ab.Den 23. bekam er wieder die letztgedachten anti-septischen Mittel.Den 24. war von den Aphthen keine Spur mehrvorhanden, und das Niederschlingen ging ohne alleBeschwerde.Da er den Tag zuvor keine Oefnung gehabt hatte,so gab ich ihm diesmal das Elect. lenitiv, bis dieOefnung erfolgte.Das Fieber hielt indeß noch einige Tage, wiewohlohne gefährliche Zufälle begleitet, an; und es wardmit einer bloßen Campher=Emulsion und mit der Vi-triolsäure im Getränk behandelt.Am 27. fand sich ein Husten ein, der mit demExtr. Cort. per. Myrrh. aquos. und dem mit Meer-zwiebelhonig gesaͤttigten Salmiakgeist behandelt wurde,und bald wich. Das Fieber ließ auch gaͤnzlich nach,und der Kranke gebrauchte nichts weiter als stärkendeMittel.DieseD
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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