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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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50Dies sind Wahrheiten, die jeder in der Chemieetwas bewanderte und erfahrne Arzt als solche kenntund annimmt. Auch ist das, was ich oben über dieArt, wie das Calomel wirkt, gesagt habe, bekanntgenug. Worin bestehen also die giftigen Eigenschaf-ten dieses Mittels? Daß es weder in seiner Wirkungauf unsere Säfte, noch in seiner Wirkung auf unsereFasern dergleichen Eigenschaften äussere, habe ichtheoretisch und praktisch dargethan; und wenn meinGegner mich widerlegen will, so bitte ich ihn zuvor,wohl zu erwägen, daß dies ein wissenschaftli-cher Streit ist, worin nie Autoritäten als so vieleRichtersprüche aufgeführt, sondern Gründe denGründen, und Erfahrungen den Erfahrungen entge-gen gestellt werden müssen.Es bleiben mir jetzt noch einige Erfahrungen an-zuführen übrig, die nicht blos die Unschädlichkeit desCalomels, sondern die entschiedene Nützlichkeit dessel-ben in Aphthösen Faulfiebern beweisen.Die oben angeführte Stelle aus Richters Biblio-thek zeigt schon die wohlthätige Wirkung dieses Mittels.Ueber dessen heilsame Wirkung werde ich auch noch,am Schlusse dieser Vertheidigungsschrift, die Zeug-nisse verschiedener anderer Schriftsteller beybringen.Jetzt