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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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49Weder Kochsalz noch Salpeter, noch Vitriolsäurevermögen dies versüßte Quecksilber aufzulösen; derEs verbindet sichEßig läßt es gleichfalls unberührt.auch nicht mit dem Sublimat; das gemeine kochendeWasser löset den mit dem verfüßten Quecksilber ver-bundenen Sublimat wieder auf, und das Calomelbleibt auf dem Boden zurück.Ganz rein und mild erhält man dieses metallischeSalz, wenn man es nach der wiederholten Sublima-tion so fein als möglich reibt; alsdann es mit kochen-dem Wasser, worin Salmiak aufgeldßt worden ist,zu wiederholtenmalen, zuletzt aber mit blos kochen-dem Wasser abwäscht, und hierauf trocknet.Dieses Calomel kann man sodann zu 10, 12, 16,24 bis 30 Gran und darüber, auf einmal geben.Seine Wirkung ist alsdann gelind abführend, undwenn es auf die vorbeschriebene Weise vollkommengereiniget ist, wird es nie, oder wenigstens hoͤchstselten, Bauchgrimmen, Uebelkeit, Schmerz oder an-dere widrige Zufaͤlle erregen.Sein Geschmack ist vollkommen milde, und dieSäfte des Magens und Unterleibes greifen es nichtan, und lösen es nicht auf.Dies