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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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48Sublimat sie zerstdre, wenn er in hinlänglicher Men-ge auf sie wirkt.Da in dem Sublimat eine Menge Theilchen Koch-salzsäure, mit jedem Quecksilbertheilchen verbunden,folglich der Zusammenhang dieseTheilchen nicht sogenau und innig ist, daß die Kochsalzsäure von demQuecksilber nicht leicht wieder getrennt werden könn-te; so folgt hieraus, daß der Sublimat sehr auflöß-lich seyn müsse, und auch dies trägt dazu bey, dieheftige Wirkung dieses Mittels zu verstärken.Ganz anders verhält es sich mit dem versüßtenQuecksilber, oder mit dem Calomel. Hier sind mitder Kochsalzsäure so viel Quecksilbertheilchen verbun-den, als sich nur mit ihr verbinden lassen, und siesind so fest, so genau und so innig mit ihr verbunden,daß nur das Feuer sie wieder zu trennen vermagMan bringe mit diesem Körper Wasser, Säuren,Salz, kurz alles was man will, in Verbindung, ohnedas Feuer, oder andere chemische Operationen wirdsich das Wesen dieses metallischen Salzes nicht zer-setzen lassen.Durch das Kochen löset man ohngefehr zwey Granversüßten Quecksilbers in vier Unzen Wasser auf.Veder