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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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es zur Nachtzeit das Leuchten mit dem Feuer gemeinhat. Um solcher Leute willen, muß ich mich hiernoch gegen einen Trugschluß schützen.Von dem Sublimat ist nemlich einmal bekannt,daß er in hinlänglicher Menge gebraucht, die Eigen-schaft hat, die Fasern zu zerstören. Thut dieses derSublimat, warum nicht auch das Calomel? Alleinder Sublimat ist ein metallisches Salz aus Kochsalz-säure und Quecksilber, und die Kochsalzsäure prädo-miniret darin im höchsten Grade. Diese Säuretheil-chen haben sich hier so stark und in einer solchenMenge an die Quecksilbertheilchen angehangen, alssie an diesen Theilchen nur anhangen können. Danun die Quecksilbertheilchen vermöge ihrer Schwereund Theilbarkeit unendlich viel Berührungspunktehaben; so ist es ganz natürlich, daß sie viel solcherSalztheilchen in einem kleinen Raume zu fassen ver-mögen. Die Kochsalzsäure=Theilchen finden sich alsoin dem Sublimat so sehr in die Enge gebracht, als siemöglicher Weise seyn können; und nun bedenke man,mit welcher Kraft diese höchst scharfen, durch dasQuecksilber in die Enge gebrachten, und durch dessenSchwere in ihrer Wirksamkeit verstärkten Theilchen,die Fasern angreifen müssen! Kein Wunder, daß derSublimat