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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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46Zeit in einer andern besonderen Schrift über die Queck-silbermittel vorlegen.Da nun das Calomel, wie oben gezeigt wordenist, selbst in starken Gaben, die Fasern nicht zer-stört; so wird es dieseWirkung in mindern Gabennoch weit weniger thun. Ueberhaupt frage ich: auswelchem Grunde wäre man berechtigt, ihm eine solcheWirkung zuzuschreiben, da man sie von selbigem,wenn es äußerlich aufgelegt wird, nie wahrnimmt,weder ein Brennen auf der Zunge, noch Schmerzenim Magen und in den Gedärmen, oder sonsten einenandern Zufall, bey seinem Gebrauche bemerkt, derauf eine solcheZirkung schließen ließeEs giebt indessen Leute, welche auch die entfern-teste Aehnlichkeit dazu mißbrauchen, um gewisse Din-ge mit einander zu verwechseln; und wenn es auf dasäußerste kömmt, die Stirne haben, von einem Jo-hanniswürmchen zu behaupten, daß es brennt, weil) Es versteht sich, daß ich allezeit von dem reinsten,von aller überflüßigen Kochsalzsäure, und von allenSublimattheilchen auf das sorgfältigste befreyeten Ca-lomel rede. Bey dem minder gut bereiteten, folglichnicht reinen Calomel leidet diese Behauptung zuweileneine Ausnahme.