42ist aufgelößt befunden worden; also hat das Calomelsein Blut aufgelöset: so wäre dies sicherlich ein über-eilter Schluß; denn konnten nicht andere Ursachenvorhanden seyn, die dieses Blut auflößten; ja, konntees nicht selbst vor dem genommenen Calomel schonaufgelößt seyn?Unstreitig hatte auch der verstorbene Irrländerdessen Krankengeschichte ich in dieser Schrift erzählthabe, bey seinem heftigen Faulfieber, aufgelößtesBlut. Dieses würde man sowohl vor, als nach demGebrauch des ihm gereichten Calomels bey angestell-ter Untersuchung gefunden haben. Wäre aber die Un-tersuchung nach dem Gebrauch des Calomels gesche-hen, und man behauptete nun, das Calomel habedieses Blut aufgelößt, welcher logische und gründlicheKopf würde wohl dieser Behauptung gleich beytreten?Eben so bündig schloß mein Gegner, ich habe demIrrländer in einem Faulfieber Colonel gegeben, der-selbige sey einige Tage darauf gestorben, folglich seyer am Calomel und nicht am Faulfieber gestorben.Venn man sich also auf die Erfahrung beruft,um den Satz zu behaupten, daß das Calomel diegenſchaft habe, das Blut aufzuloͤſen; ſo fordere ich,daß
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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