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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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41alten Meynung herausgebracht und gefunden zu habenglaube, daß dieses Mittel das Blut zum Gerinnenbringt. Diese Versuche, die ich jetzt mit der äußerstenGenauigkeit wiederhole, sollen bey einer andern Gelegenheit, wo ich weitläuftiger von dieser Materie zuhandeln willens bin, erzählt werden.Es ist indessen der gewöhnliche Gang, wenn manmit Beweisen a priori ins Gedränge kommt, daß mansich hinter vorgebliche Beobachtungen und Erfahrun-gen zurücke zieht, um wenigstens den Schein der Nie-derlage zu vermeiden. Ich finde daher für nöthig,die Meynung von der Auflösung des Blutes durchQuecksilbermittel, auch noch von dieser Seite zu be-leuchten.Wenn aber jemand einen allgemeinen Satz ausBeobachtungen und Erfahrungen abzuleiten gedenkt,so müssen hauptsächlich richtige Beobachtungen undErfahrungen zum Grunde gelegt, und aus ihnen nichtmehr und nicht minder, als was wirklich in ihnenliegt, für den allgemeinen Satz, den man aufstellenwill, daraus gefolgert werden. Es ist so leicht, hie-bey in eine fallaciam causae zu verfallen! Wenn ichJener Kranke hat Colonel ge-z. B. schließen wolltenommen, hat darauf zur Ader gelassen, und sein Blutist15.