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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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40dem Körper ausgeschieden. Eben so scheiden sich durchdie mancherley Aus= und Absonderungen, durch dieHaut, durch die Urinwege, durch die Speicheldrüsen,die in den Körper gebrachten Quecksilbertheilchen wie-der ab, wovon die tägliche Erfahrung den Beweißliefert.Es ist demnach hinlänglich dargethan, da vermö-ge der physicalischen Gesetze, kein wesentlich schwererer Körper einen wesentlich leichtern, und eben so wenig ein fester und trockener Körper einen flüßigen auf-lösen kann; daß diesen Gesetzen zufolge, es auch un-möglich sey, daß das Calomel das Blut auflöse. Dielang gehägte, und von vielen noch angenommene Mey-nung über diesen Punkt, thut bey dem denkenden Theilder Leser nichts zur Sache.Will aber jemand diese Meynung dennoch gegenmich behaupten, so muß er mir zuvor das Irrige inmeinen Gründen und Schlüssen zeigen, und seine Mey-nung durch bündige, mit den Naturgesetzen überein-stimmende, sich nicht selbst auf hebende Beweise un-terstützen. Dies erwarte ich, und will nur dies nochhinzufügen, daß ich durch die mit dem Calomel unddem aus der Ader gelassenen Blute eines Menschen,seit kurzem angestellten Versuche, das Gegentheil deralten