Print 
Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Place and Date of Creation
Page
29
Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
 

29vation entstand, und von Stund an besserte sich dieKranke.Zeit hat D. Bailey viele hundertSeit dieseLeute durch dieses Mittel von der faulen BräuneJe stärker die Fäulniß ist, desto häusi-geheilet.ger giebt er Calomel: und bisher hat er die Regelnoch immer wahr befunden, daß keiner stirbt, beydem ein Speichelfluß entsteht.D. Douglas in einer Abhandlung über die bran-dige Bräune, die zu Boston herausgekommen ist,sagt: Quecksilber sey ein Specisikum in solchen Ge-schwären des Halses, welches das Umfressen desGeschwürs hindert, und die Absonderung des Bran-digen befördert. Es hat ihm unter den Quecksilber-mitteln keines so gute Dienste gethan, als Calomel.Die Art und Weise, wie diese aus Neuyork kom-mende Nachrichten vorgetragen werden, erlaubte mirzwar nicht, an der Wahrheit und Richtigkeit dieserBeobachtungen zu zweifeln; doch stand bey mir dasoben angeführte theoretische Vorurtheil, das Quecksil-ber löse das Blut auf, einer völligen Ueberzeugungim Wege: und ich konnte mich zu dem Gebrauch desCalomels in ähnlichen faulichten Krankheiten, wie dieangeführ-