30angeführten, noch nicht entschließen. Ich bedientemich nur desselben, und zwar mit auffallendem Nu-tzen, unter andern in bdsartigen Blattern.Ich kam hierauf in hiesige Gegend, und bemerktesehr oft, sowohl das bösartige Faulfieber (febr. ca-tar, maligma) als das sogenannte gallichte oder ga-strisch fäulichte, und zwar beide, so wie auch zuwei-len die fäulichte Ruhr, mit Aphthen.Die Krankheiten, mit dieser Erscheinung beglei-tet, hielt ich für die gefährlichsten; und ich gestehe,daß ehe ich die Wirkung des Calomels in denenselbenaus eigener Erfahrung hatte kennen lernen, die Er-scheinung der Aphthen in Faulfiebern und in der Ruhr 2c.sich mir immer als ein entscheidend ominöses undrecht furchtbares Zeichen darstellte. Mir war ebenan einem solchen fehri putrida Aphthosa ein Krankergestorben, als ich Gelegenheit bekam, mit dem da-mals noch in Münster wohnhaften Geh. Rath Hoff-mann über eine vornehme kranke Dame, die er hiermit mir gemeinschaftlich behandelte, zu consultiren.Ich erzählte ihm bey dieser Gelegenheit meine Furchtvor den Aphthen in Faulfiebern; er sagte mir: dasCalomel sey dagegen ein bewährtes und heilsamesMittel; und führte mir verschiedene genau beobachteteFälle
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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