25sen; so wenig darf ich doch, in Rücksicht auf das Pub-licum, einer solchen negativen Selbstvertheidigungmich überlassen. Das Semper aliquid haeret (diesesgeheime Ziel so mancher gewagten hämischen Beschul-digung) iſt bekannt genug; und mir iſt es als Arzt ausdem schon oben angeführten Grunde, weit weniger alseinem andern gestattet, über dessen Folgen mich hin-weg zu setzen.Ich schreite daher zu meiner umständlichen Recht-fertigung, und lege jedem unpartheyischen Leser dieGründe vor, wodurch ich mich berechtigt glaube, dasCalomel in faulichten und aphthösen Krankheiten zu ge-brauchen; Gründe, wodurch ich auch bewogen wor-den bin, es in der zu Anfang dieser Schrift beschriebe-nen Krankheit zu reichen.Seit einer ein und zwanzigjährigen, sehr weitläuf-tigen Praxis, habe ich vielleicht mehr als ein andererGelegenheit gehabt, alle Arten von Faulfiebern, zubeobachten. Mir ward im Fürstenthum Halberstadt,meinem Vaterlande, das Physicat des OsterwiekschenKreises, zu einer Zeit (nemlich in den Jahren 1771und 1772) anvertrauet, wo das in ganz Deutschlandherrschende Faulfieber, vorzüglich diese Gegend, heim-suchte.Da-B
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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