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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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24vier Jahren, um es gelinde abzuführen, in der Po-ckenzubereitung, in Würmern, und in so mancherandern Krankheit verordnet wird) weder heftiges Pur-gieren, noch heftiges Schwitzen, noch irgend eine an-dere heftige Ausleerung bewirkt; da nach derselbensich weder Spuren von Entzündung, noch von Brand,Lähmungen, Schlagflüssen 2c. zeigen; so hätte meinHerr Gegner mir allerdings die Frage zu beantwor-ten: Auf welche andere Weise denn das versüßte Queck-silber, in der gereichten Gabe, den Tod eines Faul-fieber=Kranken beschleunige? Und so lange er einegründliche Beantwortung dieser Frage mir schuldigbliebe, hätte ich ein Recht, seine Behauptung als eineVerläumdung zu betrachten, welche, was auch ihreQuelle seyn möchte, den Begrif von den Kenntnissenund dem Charakter dessen, der eine solche Verläum-dung sich erlaubt, in den Augen aller Unpartheyischennicht anders als herabsetzen müßte.So ruhig ich auch wirklich, wenn es blos auf ei-gene Ueberzeugung ankäme, die hier geforderten Ant-worten und Beweise meines Gegners zur Rechtferti-gung seiner Beschuldigung abwarten, und mittlerweilemich begnügen würde, dieser seiner Beschuldigungnach ihrem wissenschaftlichen und moralischen Werthe,die ihr gebührende Stelle in meiner Achtung anzuwei-sen;