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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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20abgehärtete Gefühllosigkeit gegen alles, was einemrechtschaffenen Manne heilig ist, verräth, wenn mansie sich sagen lassen kann, ohne die gewöhnliche Fas-sung darüber zu verlieren.Ich breche demnach hier meine Geschichte ab, undresumire blos für das medicinische Forum die vonmeinem Herrn Gegner, wie ich ihn von nun an indiesem Aufsatze nennen darf, mir dabey gemachtenmedicinischen Vorwürfe.Erstens: soll ich ihn in meinem Berichteüber die Krankheit hintergangen, und ihm fälsch-lich gesagt haben: ich hätte zu Anfang bey demKranken abführende Mittel gebraucht, da sichdoch dergleichen keines in meinen Recepten fände.Dieser Vorwurf ist eine grobe Unwahrheit. DieRecepte Nro. 1. und 2. beweisen dies, und der hiesi-ge Apotheker, Herr Assessor Schöller, ist jede Stundebereit, eidlich zu erhärten, daß diese Recepte wirklichum die Zeit, wie sie hier datirt sind, von mir für denKranken verschrieben, und auch gleich verfertigt wor-den. Was meinem Herrn Gegner den bösen Streichgespielt habe, diese Recepte zu übersehen, ist nichtmeine Sache zu ergründen.Zwey-