19ren Zeiten Neuerer gewesen seyd! Wie sehr ver-gaß man, daß der Geist, der Euch in Euren Leh-ren leitete, die Wissenschaft nie stille stehen läßt;sondern, immer wirksam, von neuen Beobachtungen,neuen Forschungen, neuen Anordnungen und Verknü-pfungen der Begriffe, zu noch neueren unauf-hörlich fortgerissen hat, und noch unaufhörlich fort-reißt!Was übrigens den Vorwurf betrift, daß ich michklüger als jene großen, von Herrn Odendahl citirten,Männer dünke, so würde ich tief über mich selbst er-röthen, wenn ich ein Wort darauf zu antworten fürnöthig halten müßte. Auch übergehe ich mit Still-schweigen die weitere Geschichte dieses ärgerlichen undekelhaften Auftritts, der vor ein anderes Forum, alsdas medicinische, welche ich hier allein vor Augenhabe, gehöret. Daß ich zu den mir gemachten har-ten Vorwürfen nicht stille schwieg, war natürlich;und wenn meine Antwort nicht immer gemäßigt blieb,so bitte ich jeden Leser von Ehre und Gefühl, sich anmeine Stelle zu denken, und sich eine Vorstellungvon den Empfindungen zu machen, die ein so heftiger,durch nichts verschuldeter noch veranlaßter, beynaheöffentlicher Angrif auf meine Ehre, in mirerregen mußte. Es giebt Dinge, bey welchen esb 2abge-
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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
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