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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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17Doch ich fahre in meiner schlichten Erzählung fort,worin von selbst sich zeigen wird, was Herrn Oden-dahls Zweck, bey der Einziehung meiner Recepte,gewesen seyn könne.Die Stunde der zweyten Zusammenkunft war ge-kommen. Ich begab mich auf das Zimmer desKranken, und fand ihn sterbend. Man brachte michhierauf in das Zimmer des Lords Maxwell. Dortsaßen des Sterbenden und des Lords weibliche Ver-wandten in tiefer stummer Schwermuth. Ich geriethin Rührung über diesen Anblick. Sie entfernten sich.Lord Maxwell und der Obrist von Harold lasen mirhierauf einen Aufsatz vor, den ich unterzeichnen, undwodurch ich bezeugen sollte, gedachter Lord habe allesgethan, was in seinen Kräften gestanden hätte, umden Kranken zu retten.In diesem Augenblick trat Herr Odendahl in das-selbige Zimmer. Ich sagte ihm, der Kranke sey ster-bend.Freylich, rief er mir mit aufgebrachterStimme entgegen,freylich ist der Kranke sterbend.Aber fälschlich haben Sie mich berichtet, da Sievorgaben, Sie hätten ihm Tamarinden, Brechmit-tel und dergleichen gegeben. Ich habe alle IhreRecepte durchgesehen, aber keines von Tamarindendarunter