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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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16der Rinde mit Kampfer zu geben, nicht in der Ab-ſicht um zu helfen, wie er mir auf meine Vorſtellungder Kranke habe schon ähnliche Mittel wiederholet,sagte, sondern:ut aliquid fecisse videamur. *)Aus der nemlichen Ursache bat er mich auch, denAbend noch einmal zu einer zweyten Consultationzu erscheinen.Bey der ersten war Herr Odendahl so vorsichtiggewesen, mich nicht anzugreifen; vermuthlich weiler die vermeintliche Schwäche seines Gegners nochnicht ausgespähet hatte: die Neigung zum Angrifschien indessen viel zu lebhaft, als daß nicht derVersuch, eine Schwäche auszuspähen, hätte ge-macht werden sollen. Wenigstens, dünkt mich,war es nicht das Interesse des bereits für un-heilbar erklärten Kranken, was Herrn Odendahlunmittelbar nach unserer ersten Consultation vermö-gen konnte, einen von den Feldscherern, und zwar inmeinem Namen, nach der Apotheke zu beordern, umsich sämtliche von mir in dieser Krankheit verschrie-benen Recepte einhändigen zu lassen, und ihm dieselbenzu überbringen.Doch) Eigentlich hätte er sagen müssen: ut aliquid fecissevidear.