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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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15war, daß er keinen von uns beiden zu einer andernUeberzeugung bringen würde.Allerdings wäre der Fall ganz anders gewesen,wenn Herr Odendahl die geringste Hofnung zurGenesung des Franken geäussert, und Mittel dazuin Vorschlag gebracht hätte. Er hätte alsdenn einRecht gehabt, eine vollständige Kenntniß der zuvorgebrauchten Mittel, und von ihrer Wirkung undNichtwirkung einzuholen, um sich in der Wahl derseinigen darnach zu richten. Zuverläßig würd' ich ihmaber auch alsdann den Gebrauch des Calomels nichtverschwiegen haben; ja, wäre er schon vor dem Ge-brauche desselben berufen worden, und ich hätte esanzuwenden für nöthig gefunden, so würd' ich esohne allen Anstand in ſeiner Gegenwart in Vorſchlaggebracht, und die Gründe dafür, ohngeachtet seinerWidersprüche, mit allem Eifer der Ueberzeugung,und der Begierde nützlich zu seyn, ins Licht zu setzengesucht haben.Herr Odendahl sagte mir über die ihm angezeigtenverordneten Mittel, daß er sie für gut hielte; auchbilligte er das Decoct der Rinde und die Kampfer-Emulsion, wovon ich ihm den noch vorhandenenVorrath zeigte, schlug aber gleichwohl vor, das Extr.der