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Geschichte einer merkwürdigen Krankheit und Rechtfertigung der dabey gebrauchten Mittel : samt e. Beylage über die von dem Med.-Dir. Odendahl darüber hrsg. Schrift
Entstehung
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denken und wiederholte Erfahrungen haben mich über-zeugt, daß es in den gefährlichen aphtösen Faulfie-bern oft das einzige Rettungsmittel ist, wie ichweiter unten darzuthun gedenke.Bey diesem Kranken hatte ich schon einige Tagezuvor diese Aphten befürchtet. Der immerwährendeReiz zum Erbrechen ohne Materie, erregte in mir.die Besorgniß, es möchte entweder an dem obernMagenmunde, oder in dem Schlunde, eine mecha-nisch reizende Ursache vorhanden seyn, die nach dengegebenen Mitteln nicht weichen wolle. Ein solcherfortdaurender Reiz zum Erbrechen, wenn schon die ge-gebenen Brechmittel den Magen hinlänglich von derverdorbenen Schärfe befreyet haben, verbunden miteiner größeren Beschwerlichkeit im Schlingen, mußden Arzt immer vor diesem gefährlichen Feind be-sorgt machen, der desto gefährlicher ist, je tieferim Schlunde die Aphten entspringen.Ich gab also, vom 16. September morgens an,meinem Kranken das Calomel täglich zweymal nachder Formel Nro. 14. welche Formel zwar hernachzum zweytenmale in der Apotheke wiederholt, abernicht gebraucht wurde.AmA