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Fussgänger, besonders für die Landstände, und auf den beiden Seiten bei b. die Einfahrleu, wo manzugleich im Trocknen aussteigen kann, Stattfinden könnte.
Unmittelbar an den Haupteingang stösst eine grosse Vorhalle) welche durch Gänge mit den übrigenEinfahrtsthoren in Verbindung steht, die jedoch so abgetheilt und verschlossen werden können, dass derZutritt für die Landstände ohne alle Verbindung mit den übrigen Polizei--, Raths- und Amtsgemächernbleibt. Hinten an die Vorhalle stösst der Ständesaal der zweiten Rammer mit einigen Geschäftszimmern,und mit den Zimmern für das Secretariat, für die Registratur> das Archiv etc. so wie vorn beim Einganglinks, die Zimmer für die Polizei, und rechts die Wachtzimmer angrenzen.,
Kommt man dann auf einer der links und rechts neben der Vorhalle liegenden Haupttreppen, einStockwerk hoch, so kann man durch die Communicationsgänge b. und die Vorzimmer c. daselbst in dengrossen Sessionssaal der ersten Rammer d. und in sämmtliche Geschäftszimmer beider Rammern gelangen.Von eben diesen Gängen b. führt auch ein weiterer Gommunicationsgang auf die Loge f. für die Zuhörerder zweiten Rammer.
Im Fall in diesen Stockwerken die Gelasse des Rathhauses i. k. und die Wohnung des Stadtdirectorsh. ausser aller Verbindung mit dem Ständelocale kommen sollten, so könnte solches ebenfalls wiederdurch den Schluss einiger Thüren geschehen, weil für die Communication der Stockwerke durch beson-dere Treppen gesorgt wäre.
Geht man auf den beiden Haupttreppen ein Stockwerk höher, so kommt man alsdann zu den Logender ersten Rammer und einigen weitern Geschäftszimmern, so wie die vorderen Seitehtreppen ebenfallsnoch zu einigen Geschäftszimmern für den Magistrat und die Polizei führen *
Da die Risse das Weitere selbst näher angeben, und ich ohnehin bei dem zweiten Entwurf des Stände-hauses Mehreres über Zweck und Anordnung eines solchen Gebäudes sagen werde, so übergehe ichdieses hier, und begnüge mich, die Hauptbestandtheile der beiden Vereinigten Gebäude angemerkt v.nhaben, wobei das Ständehaus als der Hauptbau, das Rathhaus aber als ein untergeordneter Gegenstanderscheint, was durch die Nichtannahme dieses Planes anders geworden ist, indem nun das neue Rath-haus eines der schönsten und vorzüglichsten öffentlichen Gebäude in hiesiger Residenz seyn wird, undungeachtet es verschiedene Bestimmungen in sich vereinigt, dennoch in seinen Formen der Würde einessolchen öffentlichen Gebäudes gemäss erscheint.
Bei Ausführung dieses Planes kommt es allerdings auf die Baukosten an, und ich musste desshalbsowohl für die hohen Stände, als für den Magistrat etc. einen detaillirten Ueberschlag machen, nachwelchem sich
1) Der Antheil für das Ständehaus auf - '• - «------- ^--^---i^-- -------_ - 100,168 fl. 24 kr.
2) Für das Rauf- und Mehlhaus, und andere Localitäten, so wie für Vollendung des
Raihhauses auf — -■ - - -• «* ■»• - ■.- •*■---------- ,.___ ----------_-------__ 55,527 & ^" ■**
3) Und endlich für den Gefängnissthurm, mit den auf beiden Seiten anhängenden
Straf- und Polizeigefängnissen auf » «---------■---------------------------------------' - 3g,644 n - l % kr.
Oder im Ganzen auf die Totalsumme von ----------- —-------;--- 190,340 fl. 37 kr.
belaufen haben würde.