Anmerkungen
417
Obstgarten. In unserer Stelle £ 293 ist zE&aX.vTä z'äXcor'j auch am besten mit blühendem Fruchtgartenzu übersetzen.
3. So wird hier wohl am besten soxog zu übersetzen sein. Homer braucht allerdings den gleichenAusdruck in seiner ursprünglichen Bedeutung als Dornhecke. Im Garten des Laertes (co 223)findet Odysseus keinen der Knechte, der alte Dolios ist mit den Söhnen hinausgegangen, um Dorn-gesträuch, äijiaoia, zu sammeln, aXwrjg fy/nevai sqhos, den Garten mit einem Zaun zu umgeben.
4. Ilagä vsiazov ÖQyov kann nur heißen: hinter der letzten Reihe der Weinstöcke. Der Rhapsodeschildert vom Hofe nach hinten gehend. Böttiger, Racemationen zur Gartenkunst der Alten,Kl. Schriften III, 157—189, spricht sich mit unzureichenden Gründen für eine umgekehrte Reihen-folge aus.
5. Der homerische Hymnus auf Aphrodite VI, 18, wo die Göttin loozEcpavog Kvßrjgeiii genanntwird, ist nicht älter als das VII. Jahrhundert.
6. y 440 äv&E/iOEvzi Xsßtjzi. co 275 y.Qtjzfjga avdsfioevza. y> 885 XJßtjz' ävds/iösvza.
7. Köhler, Athenische Mitt. VIII, 1883. 1. Die dort ausgesprochenen Ansichten über die allgemeineGartenentwicklung werden durch meine ganze Darstellung widerlegt. Vgl. über die ägyptischenund mykenischen Prunkgefäße jetzt A. Jolles, Arch. Jahrb. 1908, 209, wo das gesamte Materialbehandelt, unsere Vase aber sonderbarerweise nicht besonders gewürdigt ist.
8. y> 257. In Athen gab es später vdäzcov emozdzm, vgl. Blümner-Hermann, Griech. Privat-altertümer 104, Anm. 1, auf Delos einen lvcojio<pvXag~ oder xQr]vöq>vXag~ (Schöffer bei Pauly-WissowaIV, 2490) usw.
9. Böttiger, Kleine Schriften II, 170, hat einige Stellen späterer Schriftsteller über die Gärten desAlkinoos zusammengestellt, die leicht vermehrt werden könnten.
10. ip 190 ff. -d'd/xvog ecpv zavv(f>vXX.og h)*air\g EQxeog Erzog, dxfiijvog flaXsücov, 7id%Ezog 8'jjv rjvzs yjiov.
11. f 162 f.
12. ß 305-
13. £ 328. Siehe dazu Wäntig, Haine und Gärten im griechischen Altertum, Progr. Chemnitz 1893,und Heibig, Das homerische Epos 313.
14. Aus der Masse seien als typische Beispiele genannt die Ringe bei Evans, Journal of HellenicStudies 1901, 171, 176, 177, 182, 183, 185, das Steingefäß ibid. 103, der Sarkophag von H. Triada,Monumenti antichi dei Lincei XIX, 5 (v. Duhn: Archiv f. Religionswiss. 1909, 161). Häufig findenwir auf griechischen Gefäßen des VI./V. Jahrhunderts Bäume mit Votivtäfelchen geschmückt(z. B. Journal of Hell. St. IX, 1888, Tafel 1, Kern bei Pauly-Wissowa III, 159).
15. f 292.
16. o 205—211.
17. e 63 f.
18. Thukyd. II, 14, 16, 65.
19. Plutarch, Cimon 13; Nepos IV, 17I
20. Wilamowitz, Kommentar zu Euripides Herakles 2 677, S. 156.
21. Athenäus XIV, 629 c.
22. Herodot 838.
23. Demosthenes LIII, 16.
24. Plato, Minos p. 3160.
25. Aristophanes, Av. 1067.
26. Anthol. Palat. VII, 22.
27. Strabo VIII, 433; Pausanias I, 27, 3, vgl. I, 19, 2 und Frazer zur Stelle Strabo XIV, 683.Pindar, Pyth. V, 32.
28. Wilamowitz, Bion von Smyrna, Adonis, Berlin 1900, 12—14.
29. Furtwängler-Reichhold, Griech. Vasenmalerei II, 78; im Text zitiert Furtwängler einigeVasen mit Weihrauchernte, die auch hier angeführt zu werden verdienen.
30. Theokrit XV, 112 f.
31. Plato, Phädrus 276b, vergleicht jene Redner und Schriftsteller, die unmittelbaren und leichtenErfolg erwarten, der ebenso schnell verschwindet, den Pflanzern von Adonisgärten, die in achtTagen das Grün sehen wollen, während der sorgsame Ackerbauer Monde wartet.
32. Theophrast, Hist. plant. VI, 7, 3.
27 Gothein, Gartenkunst I
MB^HBK