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Chiswick, Lord Burlington
15. KAP.
Abb. 582
Chiswick
bei London,
Grundriß
Jardui de Chiswick
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Nach Fouquier
Arnim:
,,On every side you look, behold the wall."„Grove nods on grove, each alley has a brotherAnd half the platform, just reflects the other.",,The suffering eye inverted nature sees,Trees cut to statues, statues thick as trees . . .Here Amphitrite sails through myrtle bowers,There Gladiators fight or die in flowers" 9 .
Und etwas später schreibt er: „Alle Regeln der Gartenkunst lassen sich auf drei Punktezurückführen: Kontrast (wozu er die malerischen Effekte von Licht und Schattenrechnet), Überraschung und Verbergung der Umzäunung."
Lord Burlington aber hat, vielleicht gereizt durch Popes Spott, gerade in seinemGarten als einer der ersten allerlei Experimente gemacht, die die ganze Unsicherheitjener Jahre verraten. Der Plan (Abb. 582) zeigt ähnlich wie in Stowe nichts mehrvon regelmäßiger Geschlossenheit, überall versucht man ihn aufzulösen, ohne dochim einzelnen über eine verkehrte Schlangenlinie hinauszukommen. Erst mußten nochHilfstruppen aus anderem Lager kommen, um Richtlinien und Vorbilder zu schaffen.
Bald darauf (1732) begann Joseph Spence seinen „Polymetis", der, die Grenzen zwi-schen den Künsten aufhebend, besonders die nahe Verbindung von Malerei undDichtkunst zum Grundsatze erhob. Spence war selbst ein leidenschaftlicher Gärtnerund brachte alle seine Freistunden in seinem geliebten Garten zu, auch der plötz-liche Tod ereilte ihn einst bei dieser Arbeit. Ihm war die Gartenkunst ein natürlicherZweig der Malerei, und daher ist auch dem Gartenkünstler gestattet, in Gartenszenenzu dichten.
Die immer wachsende Abneigung der ganzen Zeit gegen das Regelmäßige, und damitmehr und mehr gegen alles Symmetrische, spricht sich scharf und klar auch in der Ästhe-