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Gartenschilderung des Hsi-ma-kuang
14. KAP.
Abb. 555
überhängender
Felsen,
europäischer
Stich nach
chinesischer
Vorlage
Aus Le JardinAnglo-Chinois
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ein Bach, der von dem östlichen Hügel herabfließt, herbeiführt. Die Wasser bildenein tiefes Bassin, von wo sie sich in fünf Zweigen wie die Klauen eines Leopardenverbreiten, zahllose Schwäne schwimmen darauf und spielen auf allen Seiten. AmRande des ersten Baches, der in Kaskaden herabfällt, erhebt sich ein steiler Fels,dessen Gipfel, gekrümmt und vorne überhängend wie der Rüssel eines Elefanten,einen luftigen, offenen Pavillon trägt (wie in Abb. 555), damit man sich darin er-frischen und die Röte, mit der der Morgen die aufgehende Sonne krönt, bewundernkann. Der zweite Arm teilt sich nach wenigen Schritten in zwei Kanäle, welchesich um eine Galerie schlängeln, die von einer doppelten Terrasse begrenzt ist, woRosen- und Granatbaumspaliere den Balkon bilden. Der östliche Arm fließt gegenNord zurück, auf den Bogen einer isolierten Säulenhalle, danach bildet er eineInsel; die Gestade dieser Insel sind mit Sand bedeckt, von Muscheln und Kieseln ver-schiedener Farbe; ein Teil ist mit immergrünen Bäumen bepflanzt, der andere ist miteiner Hütte aus Stroh und Schilf geschmückt, wie die der Fischer. Die beiden andernArme scheinen sich abwechselnd zu fliehen und zu suchen, indem sie der Neigung einermit Blumen geschmückten Wiese folgen, die sie frisch halten. Manchmal treten sie überihr Bett und bilden kleine Wasserspiegel, die von zartem Rasen gefaßt sind, dann ver-lassen sie die Wiese und fließen in engen Kanälen herab, wo sie sich in einem Labyrinthvon Felsen, die sie am Durchgang hindern, drängen und brechen, vor denen sie auf brüllen