§.4.Wollusts willen: neben dem Feuer so ewigin der Höllen brennet / ist auch der Rauchund Höllische Schwefel / die äusserste Fin-sternuß / der unendliche Gestanck / dernagende Höllen=Wurm / das grausambeFluchen / Wünschen und Vermaledeyen /die unangenehme Gesellschafft aller Ver-dambten / die besondere eigene Tormentenaller Glieder / der Augen / der Ohren / derZungen / der Händen und Füssen / rc. dieEwigkeit selbsten / ohne alle Hoffnung / nim-mermehr darauß erlediget zu werden.Am Donnerstag.Vom Fegfeuer.Führe zu Gemüth das Fegferer / so vondem Höllischen Feuer allein unterschied-den ist / daß es nicht ewig ist. Gedenckewie alles so genau und scharff darinnen ab-gestrafft wird. Daß ein eintzige kleineSünd / solt nicht mehr seyn als ein unbe-dachtsambe Schertz=Lügen / ein willigeZerstreuung im Gebett / ein Ungerechtig-keit eines einzigen Hellers / im anderenLeben müssen abgebüsset werden / durchNB. (mercks lvohl) durch ein zeitliche Ab-Weisung von Gottes Angesicht ins zeitlicheFeuer.
Druckschrift
Recollections- Oder Ernewerungs-Büchlein : worin man das Böse meyden lehret, und das Gute würcken. Das ist: Die Weiß und Manier Wohl zu Leben und wohl zu Sterben. Dann Auff ein gut Leben folget gemeiniglich ein guter Todt.
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