15Das III. Kapittel.Wie man die Woch hindurchnützlich betrachten soll.Am Sonntag.Von dem Zihl und End desMenschen.BEtrachte / daß ein jeder Mensch darumallein erschaffen seye / damit er Gotterkenne / ihm allein diene / ihn allein liebe /und also seelig werde. Wem dienest du?Was liebest du? Wie bemühest du dichumb deine Seeligkeit? nichts kan dich da-von abhalten als die Sünd. Betrachtedieses wohl: Einmahl hie verfehlen / istewig verlohren gehen.Am Montag.Von Gottes Würdigkeit.Führe zu Gemüth / daß GOtt allein dashöchste Gut seye / die Sünd ist ihm zuwider. Himmel und Erd soll man billigervergehen lassen / als eine Sünd thun / unddardurch GOtt beleydigen. So gut istGOtt / so böß ist die Sünd; und du sün-digest
Druckschrift
Recollections- Oder Ernewerungs-Büchlein : worin man das Böse meyden lehret, und das Gute würcken. Das ist: Die Weiß und Manier Wohl zu Leben und wohl zu Sterben. Dann Auff ein gut Leben folget gemeiniglich ein guter Todt.
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