6Verrichtung derselben / er also bereit seye /wie er seyn wolte bey seinem Todt zum Ein-gang in die lange Ewigkeit.In denen ersten vier Tägen / so die Seelzu reinigen angesehen seynd / soll man be-trachten von der schwehre nicht allein derTodt=Sünd / sondern auch der läßlichenSünd / damit man eine wahre Rew undheiligen Grausen darwieder bekomme / wiedann auch von den vier letzten Dingen desMenschen / als Todt / Gericht / Höll / undHimmlische Glory / auff daß die H. Glau-bens-Warheiten uns ins künfftig dienenan statt unfehlbaren Regeln / darnach wirall unser Thun und Lassen richten mögen /besiehe unten in dem III. und IV. Cap.An denen negsten vier Tägen aber kanbetrachtet werden / was zur Zier und Er-leuchtung unserer Seelen gehörig / undwas zu der Tugend dienlich ist / als nemb-lich von dem H. Leben und Leyden Christiauff daß wir seinen Göttlichen heiligen Tu-genden nachfolgen / sonderlich in denjenigenso uns meistens abgehen / und deren wir ammeisten bedürfftig seynd / besehe das II. Cap.An denen zwey letzten Tägen sollen dieBetrachtungen zur vereinigung mit Gott /durch
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Recollections- Oder Ernewerungs-Büchlein : worin man das Böse meyden lehret, und das Gute würcken. Das ist: Die Weiß und Manier Wohl zu Leben und wohl zu Sterben. Dann Auff ein gut Leben folget gemeiniglich ein guter Todt.
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