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1 (1914) Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal
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Anmerkungen

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126. Zerstreute Nachrichten bei Vasari über einzelne Kunstwerke oder Anlage einzelner Teile:Vasari, Registerband Giardino Boboli IX, p. 182; Cellius, Reisen d. Herzogs v. Württemberg,fol. 56. Montaigne schweigt auffallend über den Garten; Evelyn I, 96 (21. Okt. 1644). Die Schilde-rungen der Reisehandbücher alle sehr unbestimmt und unzuverlässig, wie Itinerarium Italicum 1627,p. 79. Von Abbildungen der frühen Zeit 3 Stiche Della Bellas (Uffiz. Stampi di Rame della RealeCasa di Toscana VII, 90911), vom Amphitheater mit der Feststaffage von 1628. In den Samm-lungen der Uffizien nur wenige Zeichnungen für die Grotte, für Lorenzo Stoldis Brunnen, eineZeichnung Della Bellas vom Amphitheater (N. 5944); in einer Nürnberger Sammlung ArchitetturaCuriosa Nuova mit Text v. Andreas Böcklern 1644 mit 4 sehr schlechten Stichen, deren Originalich nicht habe ermitteln können. Endlich eine Zeichnung im Besitz von Baron Geymüller 1670.Aus dem XVIII. Jahrhundert Cambiagi, Descrizione del Imperial Giardino Boboli 1757. Dieseine ausgezeichnete Schilderung des Gartens in jener Zeit. Die späteren Reisehandbücher berichtendann alle über Giardino Boboli. Die ausführlichste Schilderung nach den letzten bedeutenden Ver-änderungen gibt Jagemann, Briefe über Italien II, Brief 15, S. 171 ff.

127. Vasari, Vita diTribolo VI, p.97. Ist es die Brunnenschale, die 1618 auf dem Isolotto Aufstellungfand ? Diese Maße würden nicht stimmen, da sie nur 40 braccia Umfang hat, doch ist sie ein Granit-Monolith von der Insel Elba.

128. Einst bis an die Mauern des Hofes sich erstreckend. Der breite erhöhte Weg ist, wie die ganzeAuffahrt vom heutigen Eingang, erst während der Statthalterschaft Bottas 1760 angelegt. Jage-mann, a. o. O. S. 175.

129. Heute sind hier verschnittene Hecken vorgesetzt, siehe aber Cambiagi, a. o. O. p. 15.

130. Uffizien, Stampe di Rame div. della Reale Casa di Toscana VII, 909, 10, n.

131. Welchen Brunnen Evelyn I, 96, 22. Okt. 1644, meint mit:a fountain that ends in a cascadeseen from the greater gate and so forming a vista to the gardens", läßt sich nicht bestimmen.Auffallend bleibt die Sinnlosigkeit des Rasenbassins.

132. Cambiagi, a. o. O., schildert diese ganze Anlage, als ob sie noch 1757 bestanden hätte.

133. Vasari, Vita di Montorsoli VI, p. 640.

134. Die Zeichnung habe ich im Besitz von Baron Geymüller gesehen.

135. Neues Itinerarium Italiae, 1627, p. 79.

136. Cellius, Reisen, fol. 56.

137. Die vier unvollendeten Sklaven Michelangelos, die schon gleich bei der Anlage von Buontalentiin der Grotte angebracht waren und bis vor kurzem dort waren, sind jetzt in die Akademie überführt.

138. Napoleon hatte von dem alten Garten einen genauen Plan aufnehmen lassen, den die Uffi-zien aufbewahren.

139. Evelyn, Diary, 21. Okt. 1644.110. Ranke, Päpste II, S. 176.

141. Kardinal Ludovico d'Este schenkte dem Papst seinen Garten.

142. Montaigne, Voyages, p. 166.

143. Cellius, Reisen, fol. 29.

144. Evelyn, Diary, 19. Nov. 1644.

145. Ein Stich von Giacomo Rossi (Bl. 30) zeigt einen phantastischen Tuffsteinbrunnen aus diesemGarten.

146. Evelyn, a. o. O., 19. Nov. 1644.

147. Auf Ligorios Plan heißt es: quivi fu la vigna del Cardinal Cresciento hora del Cardinal Monte-pulciano.

148. Percier et Fontaine, Les plus celebres Maisons de Plaisance de Rome, p. 11.

149. Victor Baltard, Villa Medici ä Rome, 1847; C. C. Pieavet, Les origines de la villa Medicis:Gazette d. B. A., 1709, II, p. 163.

150. Original im Bargello, seit kurzem steht ein Abguß an dem alten Standorte.

151. Michaelis, Rom. Skizzenbücher, S. 218.

151a. Die Sammlung des Kardinal Cesi wird schon um die Mitte des Jahrhunderts sehr gerühmt.Er stellte die Statuen nicht nur in Hof und Garten auf, sondern erbaute, wohl einer der ersten,dafür eine Galerie, ein antiquario. Vgl. Gnoli, II Giardino e l'Antiquario del Cardinale Cesi:Rom. Mitt. 1905.

28 Gothein, Gartenkunst I