8. KAP.
8. KAP.
Jagdschlösser um Madrid
393
ein, die aufre Strahlen,'orspringen,i retten" 32 ,ant entlangern. Diesersehen Planzusammen-adenartigenHaus liegt,ahrhundert,t erst 1827tige Garten[el Labradorn.
dieser Som-nz hatten,chdem Ma-lgültig zurIt des Lan-irt worden
Reihe vonssern rings-ne erhöhteg erhalten,en des Hau-burg waren
Jäger, undadereien imlößchen amtralbau mitidriß. Auch;r seine be-bracht. Einn zu haben.;htet haben,
da ihm das) Lotti seineGarten zumI der Ruhmie Theater-nmauer an-die Wasser-ler triumph-dgende Bild
in die Bosketts des gesamten Parks eingebettet hat, alle diese Motive sind da-mals im römischen Garten, besonders in Frascati, fest ausgeprägt.
Vom Pardo aus konnte man in endlosen Wildparks weitergehen. Eine halbe Meiledavon hatte sich Philipp IV. einen alten Halteturm, die Torre de la Parada, als einkleines Absteigequartier ausbauen und das Innere mit kostbaren Bildern schmückenlassen; etwas weiter lag das Jagdschlößchen des Bruders des Königs, des Kardinal-infanten Ferdinand, Zarzuela genannt. Auch hier lag ein Terrassengarten vor dem Schlöß-chen, eine der Terrassen war von einer großen Zahl von Gewölben gestützt, „was vonweitem gesehen einen gar sonderbaren Eindruck macht" 34 . Von der oberen Terrasse stieg
Abb. 298A ranjuez.Blick auf denTajo und dasParterre
Phot.
man auf zwei Rampentreppen, die mit durchbrochenen Balustraden geschmückt waren,herab. Brunnen und Bäche durchrauschten auch diesen Garten, der höchstwahrschein-lich gleichzeitig und von dem gleichen Architekten wie El Pardo angelegt ist.
Madrid selbst war während der stumpfen Regierung Philipps III. ganz vernachlässigtworden. Der König liebte es nicht und hat vorübergehend sogar den Versuch gemacht,Valladolid zur Residenz zu erheben. Philipp IV. aber hat fast ausschließlich die vierzigJahre seiner Regierung hier verlebt. Im Schlosse selbst hat er für den inneren Schmuckder Zimmer alles getan, doch von Erweiterung oder Verschönerung der Gärten hörenwir wenig. Da war seine Aufmerksamkeit und sein Interesse bald ganz von einer anderenSchöpfung, von Buen Retiro, gefangen genommen. Philipp besuchte wie sein Groß-vater auch gerne das Sommerhaus bei San Jeronimo. Es hatte in der ersten Zeit seinerRegierung eine seltsame Begegnung gesehen. Karl Stuart war dort auf seiner aben-