AP.
eine;Be-:ega-n, so: der:iken.dies,
.baldiulen-ischentikus-[amenl auchsr auf-de dieh demi soge-volks-sllend,
6. KAP.
Bepflanzte Klosterhöfe
181
die im Paradies, das der Westfront der Kirche vorgebaut war, stattfand. Daneben hieltsich für die offenen Höfe die römische Bezeichnung Atrium. Auf diese Gleichstellungbezieht sich dann wohl die Tradition der Bollandisten, die den Griechen zuschrieben,daß sie zuerst in den Atrien Bäume gepflanzt hätten 8 . Diese offenen Säulenhöfe warenentweder ganz gepflastert, wie das mit dem Pinienbrunnen geschmückte Atrium deralten Petersbasilika in Rom, oder auch — dies wohl das häufigere in früherer Zeit —bepflanzt. Eine Inschrift in der im Jahre 900 vonPaulinus vonNola erbauten Kirchedes heiligen Felix enthält über der Türe, die in das „pomarium" führt, die Worte „exi-
Abb. 123Kreuzgangvon S. Paolofuori le niura,Rom
Phot.
tusinparadisum" 9 . Und auch bis heute haben sich bepflanzte Paradiese erhalten, z.B.vor der Westfront der Kirche in Maria Laach in der Eifel (Abb. 122). W T ie das Paradies„nach Weise der Römer" ausgeschaut hat, das nach dem Umbau von Monte Cassino 1070erbaut wurde, wissen wir leider nicht, nur daß seine ganze Südseite ein großes Brunnen-haus einnahm. Ein Brunnen durfte niemals fehlen, man bedurfte seiner schon zu sakralenZwecken. Zu den ältesten gehört wohl der Pinienzapfenbrunnen, der das offene Atriumvon St. Peter schmückte. Er war vielleicht schon im Altertum ähnlich verwendet undhat selbst wieder zahlreichen anderen, im Orient besonders, zum Vorbild gedient. Auchim Abendland fand er Verbreitung, wie der Pinienzapfen zeigt, der heute noch in derVorhalle des Aachener Münsters steht 11 . Ebenso wie die Paradiese der früheren Zeit,werden auch die Kreuzgänge als zentrale Höfe der Klöster bepflanzt zu denken sein.S. Paolo fuori bei Rom hatte einen bepflanzten Kreuzgang (Abb. 123). Der Papst Hadrian