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1 (1914) Von Ägypten bis zur Renaissance in Italien, Spanien und Portugal
Entstehung
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4. KAP.

Afrikanische Villen

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Innern, hier herrscht die heitere Portikus mit ihrem Xystus, der in italienischerWeise angelegt war. Ähnlich ist die Gartengestaltung auch auf den anderen Mosaiken,die in den afrikanischen Villen die Stelle der pompejanischen Wandgemälde ver-treten. Meist liegt ein Ziergarten vor der mit Türmen flankierten Portikusfassade,die manchmal vorspringende Flügel hat.Hinter der Villa liegt der Nutzgarten mitWeinstöcken, die an zierlichen Gestellenaufgebunden sind, und regelmäßig ge-pflanzten Obstbäumen (Abb. 92). Einebesondere Gartenszene stammt auch ausden Bädern des Pompejanus: zwischenBäumen wachsen Blumen und niedereSträucher. Links steht ein zierlicher Bau,eine Türe oder Fenster zu einem Garten-hause gehörig. Die Szene hat als Staffageeine sitzende Dame mit einem Fächer,vor ihr steht ein Mann, der in der Lin-ken einen Schirm über sie hält, in derRechten ein Hündchen an der Leineführt, ein Sklave oder Galan (Abb. 93).

Oben darüber stehtFilosofilo Locus"; ob in dieser Inschrift eine ferne Erinne-rung an einen Philosophengarten ausgedrückt werden soll, ob Herr Pompejanus ausBescheidenheit das Diminutiv gewählt hat? Von dem Reichtum des Besitzerszeugen die prächtigen Bäder, in denen viele der Mosaiken gefunden sind. Diese großeBadeanlage ist einstweilen völlig isoliert aufgedeckt ohne irgendeinen Zusammen-

Abb. 92

Afrikanisch-römische Villamit Garten,Mosaik ans denBädern desPompejanus

Museumvon Alaoui

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bb. 93Frau im Garten,Mosaik aus denidern desI Pompejanus

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