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E. Kaiser, Das akademische Gut Bikopshof.
sehen 61 und 62,5 m hält, eine größte Höhe von 62,5 m ebenfallsan der Eisenbahn, während andere Stellen vorhanden sind, wo sieunter 59,5 m liegen muß (Sehlag VI, IX, XI, XVIII, XIX u. a.).An diesen Stellen ist die Lößüberdeckung eben mehr wie 2 mstark. Sie kommen auf der Karte zum Ausdruck dadurch, daßdie Ringel, die sonst den Kiesuntergrund anzeigen, fehlen (vergl.S. 21—22 und Fig. 5).
Es ist aber auch wohl zu beachten, daß der Löß und Sandlöüan den Talgehängen in größere Tiefen herabreicht, was zumeist durchnoch fortdauernde Abschwemmungsprozesse bewirkt worden ist.
Der Löß der Gutsfläche zeigt an der Oberfläche nicht überalldie charakteristischen Lößeigenschaften. Der Kalkgohalt fehlt undder Tongehalt ist oft beträchtlich hoch. Dies könnte manchenBeurteiler veranlassen, das vorliegende Gebilde nicht mehr als Lößanzuerkennen. Niedergebrachte Sehurflöcher, wie z. B. 777, XXXIIIund zahlreiche Bohrungen, wie z. B. in Schlag IV, V, VII, X,XIa, Xlla, XIII c, XXI, und endlich auch die Ausbildung des aufder Karte als Löß bezeichneten Gebietes in Schlag XXI lehrten,daß es sich hier um echten Löß handelt, der nur an der Ober-fläche, wiederum infolge von Verwitterungsvorgängen, seine ty-pischen Eigenschaften verloren hat.
Sehlag XXI zeigt (462, 463, 466) einen leicht kalkhaltigenbis zum Teil sehr stark kalkhaltigen Boden, der dem normalenLöß entspricht. Der Gehalt an kohlensaurem Kalk erreicht ander Oberfläche etwa 10—20 pCt.
Die erhaltenen Werte für Kohlensäure und der daraus be-rechnete Gehalt an kohlensaurem Kalk an einzelnen genauer unter-suchten Stellen sind:
Schürf
III
XXVIIXXXIII
Probeaus Tiefe von
100—110 cm140—150 »über 120 »
Kohlensäuregehalt
(SoiiKiui.Eu'scherApparat)
Entsprechender
Gehalt an
kohlensaurem Kalk
6,33 pCt.5,91 »5,95 »
14,4 pCt.
13.4 »
13.5 »