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E. Kaiser, Das akademische Gut Dikopshof.
2 m Tiefe wiedergegeben. Ist in der ganzen Mächtigkeit von 2 mnur eine Schicht erbohrt, so wird nur eine Signatur der Farbeaufgedruckt, bezw. bei dem Löß bleibt die reine Farbe der Ober-fläche ohne weiteren Aufdruck. (Man vergleiche z. B. die Far-benschilder rechts oben auf der Karte: »Löß«, »Lößlehm«, sowielinks oben »Sand«.) Sind aber verschiedene Schichten erbohrt,so wird die Signatur der obersten Schicht eng gesetzt, die derunteren Schicht weit gesetzt. Also das Profil Sandlöß über Kies wirdgegeben durch eine enge Punktierung für deu Sandlöß (Oberfläche)und durch weit voneinander stehende Ringel für den Kies (Unter-grund) (vergl. das Farbenschild rechts auf der Karte, »verlehmterSandlöß über Rheinschotter«).
Drei Bodenschichten übereinander sind durch drei verschie-dene Signaturen angedeutet, deren unterste dann am weitesten ge-stellt ist. (Siehe Farbenschild rechts auf der Karte: »Lößlehmmit Lößuntergrund über Rheinschotter«.)
Diese Darstellung gibt auch die wesentlichsten agronomischenEigenschaften wieder. Ausführliche Angaben über die Zusammen-setzung der einzelnen Erdschichten sind aus dem Bohrregister zuentnehmen. Die blauen Ziffern der Karte verweisen auf die durchBohrung an der betreffenden Stelle erhaltenen Resultate.
Eine eingehendere Darstellung der Methoden geologisch-agro-nomischer Kartierung ist enthalten in K. Keilhack, Einführungin das Verständnis der geologisch-agronomischen Spezialkarten desnorddeutschen Flachlandes. 2. Aufl., Berlin 1901.
D. Die Gesteine.
Es sollen zunächst die einzelnen Gesteinsarten, nachher dieaus ihnen hervorgegangenen Bodenarten besprochen werden.
1. Diluvium.
Geschiebelager (Kies) sind im Bereiche des Gutes nur inder Kiesgrube am Nordostrande (zwischen Schlag Ia und XXVIa)entblößt. Der hier auftretende Kies ist ein mittelgrober Kies mitsehr viel beigemengtem Sande. Die Geschiebe bestehen größten-