Geologisch-agronomische Beschreibung.
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Löß ist das Gebilde, das die größte Bedeutung für dieBodenbildung und die Bodenbewirtsehaftung im Bereiche des Di-kopshof hat. Er nimmt in feinkörniger Ausbildung etwa dreiFünftel der Gutsoberfläche, in etwas grobkörnigerer Ausbildungals sogenannter Sandlöß ein weiteres Fünftel ein, während demKies, Sand und Ton das letzte Fünftel zukommt.
Als Löß bezeichnet man ein äußerst feinkörniges, sandigesGestein, das sich durch ineist hohen Kalkgehalt, niedrigen .Ton-gehalt und durch gleichmäßige Korngröße auszeichnet. Der rhei-nische Landwirt kennt dieses Gebilde unter dem Namen »Mirgel«.Jedem Einwohner der weiteren Umgebung des Dikopshofes sinddie Hohlwege bekannt, die durch derartigen Löß (Mirgel) hin-durchführen. Die senkrechten Wände der Hohlwege zeigen dasgleichmäßige und dabei leicht zerreibliche Produkt. DerartigeHohlwege sind in der näheren Umgebung am Vorgebirge an zahl-reichen Punkten von Roisdorf bis nach Brühl vorhanden, aber auchnoch oberhalb und unterhalb der angegebenen Punkte. ZahlreicheGe-legenheitsarbeiten, wie auch dauernde Unternehmungen ermöglichenweiteren Einblick in die Struktur und Ausbildung des Löß. Erist in typischer Ausbildung in der Höhenlage des Dikopshofes auf-geschlossen in dem Bahneinschnitt (63 m über N. N.) gleich nord-westlich des Bahnhofes Sechtem (vor dem Eintritt der Bahn in denGutsbezirk), wie in den Ziegeleien bei Brühl (62 m über N. N.)
Die Löß- und Sandlößiiberdeckung zeigt in der näheren Um-gebung des Dikopshofes eine fast völlig ebene Oberfläche, die lang-sam und gleichmäßig von Osten nach Westen steigt. Die Höhen-lage innerhalb des Gutes steigt von Osten nach Westen auf eineStrecke von 1300 m um 1 m. Die größte Höhe mit 62,5 m liegtam Westrande des Gutes an der Eisenbahn. Die zahlreichenBohrungen im Bereiche des Dikopshofes lehren, daß dabei die,Lößdecke nicht gleich mächtig ist. Die Oberfläche der diluvialenSchotter, auf denen die Lößüberdeckung ruht, zeigt mannigfacheUnebenheiten. Diese Unebenheiten waren auch von vornhereinals Folge der Ablagerung durch das fließende Wasser zu erwarten.Diese Oberfläche der Schotter erreicht nach den zahlreichen Boh-rungen in dem Gebiete, in dem sich die Lößoberfläche etwa zwi-
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