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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
Seite
249
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XXV B. Bamberger Arzeneibuch. 249

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Ueberlieferung: Hs. Hist. 146 (früher E. VII. 19)der K. Bibliothek zu Bamberg, geschrieben von SchwesterKatharina Hof mannin, die 1380 82 und 1389 93als Aebtissin des Klosters St. Clara zu Nürnbergnachweisbar ist. Ihren beiden Holzdeckeln dientendie Fragmente des Bamberger Arzeneibuches zumSchutz. Es sind Reste zweier Doppelblätter, geschriebenvon einer Hand aus der Mitte des 12. Jhdts.

Literatur: F. Leilschuh, Katalog der Hss. der kgl.Bibliothek zu Bamberg I (1895) 2,241. R. Priebsch,The Modern Language Review 10 (1915) 203 bis 221.

Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: RoteRezeptüberschriften und tote Absatz initialen, im Jext-druck durch fetten Satz kenntlich gemacht. Das D Z. 1und das H Z. 24 überragen die übrigen roten Buchstabenbei weitem an Grösse. Es soll hiemit zum mindestenein grösserer Inhaltseinschnitt angedeutet werden. DerSchreiber, der offenbar mit dem Pergament sparsamumgehen musste, sah sich genötigt, für die Rubra nurwenig Raum freizulassen. Infolgedessen sind in denUeberschriften Abkürzungen ausgiebig angewandt wor-den. Hervorzuheben ist noch der Gebrauch von Capi-talis Rustica im Namen Promodosius Z. 7.

Akzente: 5 ' über i; vgl. Priebsch S. 204.

Interpunktion: Nur der Punkt wird als Inter-punktionszeichen verwandt. Es besteht das Bestreben,den Satzanfang durch grossen Buchstaben kenntlichzu machen.

Quellenfrage: Was die Endquellen betrifft, so giltdas in Nr. XXV auf S. 138f. Gesagte auch für unserStück. Neu treten hinzu UeberSetzungsbruchstückeaus der Capsula eburnea Hippocratis, auch AnalogiusHippocratis in den mlat. Hss. genannt, und aus einem