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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
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198
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198 XXXVI. Erfurter Judeneid.

worden, vgl. G. Leidinger Zs. des historischen Vereinsfür Schwaben und Neuburg 31 (1904) 97. 5 den= dem vgl. K. Weinhold A. Gr. § 418 S. 461; mhd.Gr. * § 483. 6 Adelgoz erscheint in einer UrkundeEmbricos vom23. XL 1071 in MB. XXXIII 1,9 (vielleichtauch im fahre 1046 MB. XXXIII 1,5). 7 bruoderneneine falsche Form! 8 lere, vgl. Hei. M. 1736; 1834:lereo, oder Verderbnis für mitelere (= mediator) ? 9hegiibürch, io lese ich. 10 Diemar uon tureheim ist dasälteste nachweisbare Glied der Familie, aus der derDichter Ulrich von Türheim stammt. 15 liebhoun,Roth liest vielleicht richtiger liebheim (Leipheim, Ort-schaftenverz. S. 1434).

xxxvi.

ERFURTER JUDENEID.

LI'eberlief'erung: Originalurkunde im K. preuss.Staatsarchiv zu Magdeburg unter der Signatur:Erfurt A. XLV1I. Nr. 1, von einer Hand des 12. Jhdts.

Literatur: L. F. Hof et in W. Dorows Denkmäleralter Sprache und Kunst I 2 (1824) S. IX bis XLDerselbe, Auswahl der ältesten Urkunden deutscherSprache im A rchiv zu Berlin 1835 S. 3. A.Jaraczewsky,Geschichte der Juden in Erfurt (1868) S. 3f. MSD.Nr. C. C. Beyer, Urkundenbuch der Stadt Erfurt I(1889) 23 Nr. 51. P. Piper Nachträge S. 194.

Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: FeierlicheAusfertigung. Goldene in Rot eingefasste Randlinienund goldene in Rot eingefasste Majuskeln. An rot-grün-gelbseidener Schnur das Siegel mit der Legende:ERFORDIA FIDEL1S EST FIL1A MOGONTINESEDIS. Links und rechts von dem Thron des Heiligen,senkrecht verlaufend s"CS MAR (Thron) TINVS.Höfers Bemerkungdass der Endbuchstabe i in derUrkunde immer über sich ein ' hat", bezieht sich aufdas y. Es ist der damals beim y allgemein übliche,übergeschriebene Punkt.

Akzente: Fehlen.

Interpunktion: Der Punkt wird in der sonst üb-lichen Weise verwandt. Die farbigen Majuskeln sind