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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
Seite
138
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138 XXV. Züricher Arzeneibuch.

schärferer Einschnitt durch den Rubtikator angegeben,nachZ. 258 findet sich eine rote Linie von der Formsssssssss.

Akzente: 2 Akute und 5 Circumftexe.

Interpunktion; Vgl. oben S. 137 übet den Ge-brauch der Majuskel. Als Interpunktionszeichen wirdnur der Punkt verwandt. Selten ist die Abkürzungv. für vnd.

Quellenfrage: Ueber den Titel s. zu Z. 3f. und

231 f. Die für die einzelnen Recepte gegebenen Quellen-nachweise zeigen, dass wir es mit einer Uebersetzungzu tun haben. Fraglich kann nur sein, ob sie einheit-lich ist oder, ob der Uebersetzer von verschiedenenSeiten sich den Stoff zusammentrug, ob er ursprüng-lich, wie C. Hofmann meint, eine Medicinalis ars acapite ad calcem zu schreiben die Absicht hatte, dannaber den Plan verliess, einen Abschnitt über Pf lastetund Salben anfügte und schliesslich auch Veterinär-medicin aufnahm. Es ist nicht zu leugnen, dass dasZüricher Arzeneibuch inhaltlich einen wenig einheit-lichen Eindruck macht. Doch wird das ist fürden, der mit medizinischen Hss. des Mittelalters ver-traut ist, klat die geringe Einheitlichkeit der Quellezur Last fallen, die selbst, wie z. B. der Cod. Vin-dob. 2532, ein Konglomerat aus verschiedenen medi-zinischen Schriften war. Als ursprünglich selbstän-diges Stück heben sich die Dicta Hippokratis heraus.Die rote Linie nach Z. 258 (s. oben) wird daherin der üeberlieferung der Quelle begründet sein.Selbständig ist wohl auch einmal der Abschnitt überPflaster und Salben, Z. 259 327, gewesen, der inseiner inneren Anordnung, genau wie der Abschnitt6 226 antiken Einteilungsprinzipien entspricht. Z.347- 403 werden durch die Sprache zusammengehalten,wobei eine Scheidung in Medizin und Vetrinärkundemöglich und vielleicht auch beabsichtigt war. DieserTeil gehörte von Haus aus kaum zu dem deutschen Text.

Eine lateinische Vorlage, die denselben Inhalt undUmfang und die gleiche Anordnung aufweist wie dasdeutsche Arzeneibuch, habe ich nicht aufgefunden,