XXV. Züricher Arzeneibuch. 137
gelesen werden. — Die Aenderung ein crut ist sehtverlockend, die undeutliche Angabe fände in Z. 7 etwasEntsprechendes.
xxv.ZÜRICHER ARZENEIBUCH.
Ueberlieferung: Hs. C 581275 der Stadtbibliothekzu Zürich (XI1\X11I. Jhdt.) Bl. 44va bis 47rb. Aus-führlichste Beschreibung der Hs. bei J. Werner, Bei-träge zur Kunde der latein. Literatur des M-A* Aarau1905 S. 1 bis 151 und 197 bis 206. Ferner W. Wacker-nagel Alldeutsche Predigten und Gebete Basel 187bS. 253 bis 55 und E. Steinmeyer Ahd Gl. IV b 673 bis77. Die Herkunft der Hs. nicht ermittelt.
Literatur: E. G. Graff, Diutiska 11 (1827) 269 bis273. — W. Wackernagel, ZfdA. 3 (1843) 41 und 6(1848) 279 = Kl. Sehr. 1,106. — F. Pfeiffer, WSB.phil.-hist. Kl. 42 (1863) 111 bis 114 und 118 bis 127. —MSD. II 3 302. — C. Hoff mann MSB. 1870.phil. Ct. 1,511bis 526. — P. Piper ZfdPh. 13 (1882) 466 bis 476. —J. Werner a. a. O. S. 99. — /. Haupt WSB. phil.-hist. Kl. 71 (1872) 451 bis 566, dessen weil über dasZiel hinausschiessenden Angriffe auf F. Pfeiffer miss-verstanden übergegangen sind in H. Haeser, Lehrb.der Gesch. der Medicin P 664 und M. Neuburger u.J. Paget, Handb. der Gesch. der Medizin 1,646.
Aeusserlichkeiten des hslichen Textes: Zwei-spaltig geschrieben mit sehr unklarer Absatzeintei-lung. Die roten Initialen sind prinziplos angebrachtund haben keine andere Bedeutung als die rot ge-strichelten Majuskeln. Die „Ueb er Schriften" sind rotunterstrichen. Die roten Initialen sind in unseremText fett gedruckt, die rot gestrichelten nicht. BeideArten von Initialen sind als Absatzbezeichnung an-zusehen, so dass immer da Absätze zu machen ge-wesen sind, wo eine der beiden Sorten von Initialenvorkommt. Abweichungen von dieser Regel sind imkritischen Apparat verzeichnet. Das Rotunterstricheneist gesperrt gedruckt worden. Nur einmal ist ein