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[2] (1916) Kommentar. Hälfte 1
Entstehung
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46 n. und III. Der ältere und der jüngere Physiologus

licher anderen Hss.J: zellen ist ein Reim fürs Augeund 385, 25 redent ist abgeschwächt aus redinot undin dieses schon des Verses wegen wieder zu ändern.Dagegen weist der Vorauer Alexander -ent-Formenauf: 194, 7; 196, 11; 203, 17; 204, 1; 210, 4; 210, 7;221, 25; 225, 18. Diese fallen aber nicht dem VorauerSchreiber zur Last, sondern stammen aus der rhein-fränkischen Vorlage, denn in Rheinfranken und dendaran angrenzenden Teilen des Ostfränkischen findensich seit alter Zeit -en(t)- Formen. Besonders aufdring-lich erscheinen sie im rheinfr. Hamburger JüngstenGericht. (Vgl. ferner J. Franck, Afr. Gr. § 200 Anm. 2und W.Dobbek, Untersuchungenz. Würzburger Liederhs.Greifswald 1910 S. 35). In sämtlichen übrigen Stückender Vorauer Hs. finden sich nur 2. Ps. Flur, auf -et.K. Weinholds Satz Bair. Gr. § 337Die 2. Fl. in -entbegegnet allerdings in bair. älteren Schriften, aberselten, und der Zweifel an der dialektischen Begrün-dung ist erlaubt", hat also volle Berechtigung.

Daher trifft die Charakterisierung Schwäbische Ar-beit in bayrischer Umschrift wohl das Richtigere.

Literarisches: Von einer literarischen Nachwirkungvon Nr. II ist nichts bekannt. Dagegen war Nr. IIIdie Quelle für eine ziemlich stümperhafte assortierendebayrisch-österreichische Umarbeitung, die in der Mil-stäter Hs. erhalten und von Th. G. v. Karajan DeutscheSprach-Denkmale des zwölften Jhdts. Wien 1846 S. 73bis 106 herausgegeben ist. Das Gedicht ist illustriert;Reproduktionen bei Karajan auf 32 Tafeln. Der Textvon Nr. III, der dem Verfasser der assonierenden Be-arbeitung vorlag, war noch fehlerfreier als der derWiener Hs. und enthielt wohl auch die in der WienerHs. fehlenden Bilder. Ein anderer, ebenfallskümmerlicher Versuch, der vielleicht auch auf Nr. IIIfusst, aber nicht weit gedieh, findet sich auf Bl. 436v. der Schäftlarer Hs. Clm. 17195 von einer Handdes ausgehenden 12. Jhdts. eingetragen. Ich lasse daskleine, wohl assonierende Stück folgen:

Der onoccntauruf bezeichinot def wir haben michelenot. die zwifkelen zungen an unfern ebenchriftenen dieda fint unftate. unde machenz gerne gebage. daz pilede