1 4 II. und III. Der ältere und der jüngere Physiologus
Geschichte des Physiologus,Strassburg 1889(vgl. Voigt,ZfdPh. 22,26 f Litbl. 1890, 53/.; Engl. Stud. 16,296 f.)— Derselbe, Alemannia 17 (1889) 154 f. — P. Piper,Die älteste deutsche Literatur o. J. Berlin und Stutt-gart S. 461 f. — M. Goldstaub, Die Entwicklung deslateinischen Physiologus, Verhandlungen der 41. Ver-sammlung deutscher Philologen und Schulmänner inMünchen 1891 S. 212 f. — /. Kelle, LG. 11 60 f. —J. Strzygowski, Der Bilderkreis des griechischenPhysiologus 1899 — Byz. Archiv 2. — Vgl. fernerAnglia 13, 236 f.; Beiblatt 10, 274 f. 12, 13 f.; 13, 18f.
Aeusserlldikeiten des hslidien Textes: Nr. II:
Die Stellen für die Initialen der Kapitelanfänge sindbis auf Kap. 10 vom Schreibet für den Pubricatorfreigelassen. Die Kapitelüberschriften beginnen erstbei Kap. 9, doch ist für die Ueberschriften der vor-hergehenden 8 Kapitel vom Schreiber Platz gelassen.Nr. III: Deutliche Kapitelabsätz, die ausser durchneuen Zeilenanfang auch noch durch eine grösserefarbige Anfangsinitiale markiert werden. Sämtlicheim Text nicht kursiv gedruckten Buchstaben sind nachder Photographie zu schliessen farbig; für die kursivgedruckten ist vom Schreiber Raum gelassen. DerPlatz, den der Schreiber für die Bilder freiliess, istnicht ausgefüllt. Wie man aus Kap. 10, 2 schliessendarf, hat der Ueberselzer sein Werk illustriert er-scheinen lassen.
Akzente: Nr. II: Die Akzentbezeichnung beginntKap. 3, 14 und wird bis zum Schlüsse beibehalten :Ich habe 295' und 205 ~ gezählt. Irgend eineRegel, besonders für die Circumflexe ist nicht fest-stellbar. Vgl. P. Sievers Palaestra 57, 28 f.
Nr. III : Ich zähle 8 ' und 256 * ; die Circumflexesollen wohl Länge und Hauptton andeuten, die Akute,von denen 6 über \, je einer über u = iu und A er-scheinen, könnten diakritische Zeichen sein. Vgl.V. Dollmayer QF. 94, 2 f.
Interpunktion: Nr. II: Als Interpunktion werdenverwandt zum Zeichen des Satzbeginns oder Gedanken-abschnitts die Majuskel, für kleinere syntaktische Ein-schnitte der Punkt.